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Tradition und Moderne

Olewiger Weinfest vom 5. bis 8. August 2022

Stichwort Krönungsfeier: Das ist dann auch der Tag, an dem die noch amtierende Weinkönigin Katja Leiendecker ihre Krone an Nachfolgerin Leonie Zeimet übergeben wird. Die junge Weinkönigin ist eine echte Olewigerin und kommt aus dem Hause Zeimet.



Wein-Majestäten aus der gesamten Region

Tradition und Moderne – wie wollen die Olewiger Winzer ihr Fest feiern? “Vor allem gemütlich und fröhlich”, lacht Geschäftsführer Franz Kick. Dass die Krönungsfeier im Klostergarten bereits mittwochs erfolgt, ist eine Errungenschaft der Moderne. Früher fand die erst samstags im Festzelt statt. Und es ist Tradition, dass fast alle Wein-Majestäten aus der umliegenden Region – einschließlich Luxemburg – zur Krönungsfeier kommen, was in Summe mehrere Bänke vor der Bühne füllt. In diesem Jahr werden es besonders viele Majestäten sein. Denn Geschäftsführer Franz Kick hat auch alle noch lebenden früheren Olewiger Weinköniginnen der vergangenen sieben Jahrzehnte zur Feier eingeladen. Die älteste dürfte dabei laut Kick mit Anfang 90 Magdalene Faber, geb. Schieben sein. Sie repräsentierte 1950 den Olewiger Wein und lebt heute im Nachbarstadtteil Irsch.

Das Weinglas, aus dem am Krönungsabend getrunken wird, ist wiederum ein Glas der Moderne. Was nicht zuletzt auch die aufgedruckten modernen Portraits der beiden 200-jährigen “Geburtstagskinder” Karl Marx und Friedrich Wilhelm Raiffeisen (Zeichner: Johannes Kolz) sowie das Logo des Sponsors Volksbank bekunden. Und da das Jubiläumsjahr auch die Tradition bedienen wird, kommen am “sozialen Tag” – das ist der bislang veranstaltungsfreie Donnerstag, an dem es besonders zivile Preise und auch Wein-Überraschungen geben wird, laut Peter Terges die alten Säntis-Becher zum Einsatz, die auch heute noch ihre Freunde haben.

500-Liter-Fässer sollen künftig mehr Frauen an den Start bringen

Spaß und Spannung gibt es am Sonntag, 5. August, nachmittags beim Fassrollen. Da haben sich Terges und Kick zusammen mit den übrigen Winzern etwas Neues einfallen lassen: erstmals kommen 500-Literfässer zum Einsatz. “Nachdem im vergangenen Jahr auch unsere damalige Bundesfamilienministerin Katarina Barley an den Start gegangen ist, erhoffen wir uns mit dem Einsatz von kleineren Fässern nicht nur einen neuen Akzent, sondern auch die Teilnahme von weiteren Frauen.” Und noch etwas wünschen sich die Organisatoren: “Dass auch die Trierer Kommunalpolitik Teams an den Start schicken wird.” Ein Grund dafür fällt Peter Terges sofort ein: “Schließlich haben wir im kommenden Jahr Kommunalwahlen”, meint er mit einem verschmitzten Lächeln.

Zwei Wünsche hat der umtriebige Winzer zum Schluss: “Tolles Wetter, das uns viele Gäste bringen wird, und zufriedene Standbetreiber am Ende des Weinfestes.” Und noch etwas brennt ihm unter den Nägeln: “Bedanken möchte ich mich bei allen Winzern und Unternehmen, die maßgeblich zum Erfolg des Festes beitragen. Mein besonderer Dank aber gilt unserem Geschäftsführer Franz Kick, ohne dessen Engagement die vielfältigen Vorbereitungen gar nicht möglich wären.”

Impressionen

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